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Luciano, 10 Jahre alt, leidet seit seiner Geburt unter einem Gendefekt.

Seit vielen Jahren geht mein Sohn Luciano auch zur hundegestützten Therapie. Impulskontrolle, Konzentration, Handlungsplanung, Feinmotorik - dies alles und mehr wird dort trainiert, ohne dass Luciano auch nur einen Moment merken würde, dass er gerade ganz schön hart arbeiten muss. Die sanften und unfassbar freundlichen Therapiehunde helfen ihm und sorgen für die nötige Motivation. Wenn Luciano es schafft, ruhig zu bleiben, legt sich der Hund neben ihn und er kann ihn streicheln. Für diese Belohnung geht Luciano an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Auch die Sprachförderung kommt nicht zu kurz. Leichter als nirgendwo sonst gelingen ihm in der Therapie mit den Hunden Drei- und Vier-Wort-Sätze. Wenn die Hunde eben nur so lange Kommandos verstehen, dann muss Luciano sich halt bemühen, damit sie tun, was er möchte. (Und die Therapeutin wacht darüber, dass die Hunde bloß nicht reagieren, bis nicht alle Wörter gesagt wurden…)

Ich bin sehr dankbar, dass es durch Besonders e.V. das Angebot der tiergestützten Therapie gibt. Dieses kontinuierliche Arbeiten bei ungebrochener Motivation des Kindes - da können klassische Therapie hinsichtlich des Therapieerfolgs kaum mithalten. Von singulären Ereignissen wie z.B. zwei Wochen „Schwimmen mit Delphinen“ ganz zu schweigen.

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